CopyCockpit Blog Tool

CopyCockpit: Lohnt sich das KI-Tool?

CopyCockpit ist ein KI-Tool, dass Marketingtexte für Online Businesses erstellen kann. Die Frage, mit der wir uns in diesem Blogbeitrag befassen werden ist, inwieweit uns dieses Tool, vor allem beim Blogtexte verfassen, wirklich unterstützen kann. 

Was ist CopyCockpit und was verspricht es uns?

CopyCockpit ist ein KI Copywriting Tool, also ein Tool, das künstliche Intelligenz verwendet, um für uns Texte zu generieren. Die Software verspricht die Aufgabe eines Marketing Assistenten zu übernehmen und mit wenig Input und in kürzester Zeit automatisch vollständige Texte zu schreiben. Tatsächlich ist jeder Text einzigartig, da jeder Textauftrag von der KI neu verfasst wird. Das bedeutet, dass CopyCockpit nicht im Hintergrund auf eine Datenbank mit vorgefertigten Textbausteinen zurückgreift. Dieses System ist praktisch, denn es bedeutet, dass man sich keine Sorgen um Duplicate Content machen muss. Aber haltet CopyCockpit, was es verspricht?

CopyCockpit im Test

Wir haben nun CopyCockpit genauer unter die Lupe genommen und über 2 Wochen hinweg mehrere Blogbeiträge für die Seite https://futtermann.at mithilfe des Tools geschrieben. 

Als wir uns das erste Mal bei CopyCockpit eingeloggt haben, waren wir kurz ein wenig überfordert. Das Tool ist zwar relativ übersichtlich gestaltet, als Neueinsteiger ist es aber dennoch kompliziert, da es einfach viel zum Auswählen gibt. CopyCockpit lässt einen aber nicht einfach ins kalte Wasser springen! Man bekommt gleich Video Tutorials vorgeschlagen, welche man sich auch anschauen sollte, wenn man das Tool zur Gänze nutzen möchte. Wir haben uns etwas 1h lang die Video Tutorials von CopyCockpit angeschaut, bis wir das Gefühl hatten, dass wir den Aufbau und die verschiedenen Funktionen des Tools verstanden zu haben

Das KI Tool von CopyCockpit hat einiges auf Lager: von Landing Pages zum Blog bis hin zu Email Marketing kann man einiges auswählen und vorschreiben lassen:

Da wir geplant haben CopyCockpit gerade für Blogbeiträge zu benützen, haben wir uns diesen Teil vom Tool besonders genau getestet.

Das Blog Tool und wie es funktioniert

Der erste Blog, den wir schreiben wollten, handelt darüber, ob Hunde Nüsse essen dürfen oder nicht. Wenn wir einen Blog wie diesen ohne KI schreiben, brauchen wir meistens ein bis zwei Stunden für die Recherchearbeit und ungefähr eine Stunde für das Verfassen des Textes. CopyCockpit verspricht, dieselbe Arbeit in Minuten zu erledigen. 

Wenn man auf den Blog Editor klickt, bekommt man gleich 4 Dinge zur Auswahl:

  1. Themenideen für Blogbeiträge: Wenn du bereits eine Zielgruppe für den Blog hast, kannst du diese hier eingeben und CopyCockpit gibt, dir mehre Themenideen für deinen Blogbeitrag
  1. Gliederung des Blogbeitrags: Gliederung des Blogbeitrags schlägt einem mehrere Überschriftideen für den Blog vor
  1. Absatz des Blogbeitrags: Hier bekommt man mind. 1 oder max. 3 verschiedene vorgeschriebene Absätze
  1. Schlussabsatz des Blogbeitrags: Hier schreibt dir CopyCockpit wieder verschiedene Schlussabsätze vor

1. Themenideen für Blogbeiträge

Das Themenideen Tool ist sehr praktisch, wenn man bereits eine Zielgruppe hat und weis, was man ungefähr schreiben möchte. 

Wenn man alles ausgefüllt, die Sprache ausgewählt hat, man kann zwischen Deutsch, Französisch und Englisch wählen, und die Anzahl der Variationen, mindestens eine und maximal 3, kann man auf Copy erstellen drücken und erhält bis zu 3 verschiedene Überschriften für Blogbeiträge:

Die vorgeschlagenen Themenideen sind zwar vage, aber je mehr Stichwörter man in die Beschreibung eingibt, desto besser werden die Vorschläge. 

2. Gliederung des Blogbeitrags

Für uns das wohl praktischste Tool ist Gliederung des Blogbeitrages. Dieses Tool gibt dir Gliederungs- bzw. Überschrift Vorschläge, welche meist sehr gut formuliert sind. Hier merken wir auch, dass es Sinn ergibt, das Tool zu verwenden. Es ist viel Zeit sparender, den Blogbeitragstitel und das Zielpublikum einzugeben und dann auf Create Copy zu klicken, als sich mehrere individuelle Unterüberschriften zu einem Thema zu überlegen. 

Wie bei jedem Tool muss man als Erstes einige Felder ausfüllen:

Wenn man diese ausgefüllt hat, bekommt man eine Gliederung für den Blogbeitrag:

Natürlich muss man auch hier beachten, dass nicht alle Vorschläge gut sind. Man kann sich aber auf jeden fall ein paar Vorschläge rauspicken und mit diesen als Anregung arbeiten. 

3. Absatz des Blogbeitrags

Der nächste Schritt beim Verfassen eines Blogbeitrags ist dann das Schreiben der Absätze. 

Auf dieses Hilfstool haben wir uns besonders gefreut, denn beim Schreiben der Absätze geht natürlich die meiste Arbeitszeit drauf. 

Wie schon vorher muss man als Erstes die Sachen korrekt ausfüllen, auf Copy erstellen klicken und bekommt 1-3 Vorschläge für Absätze: 

Leider hat uns CopyCockpit gerade hier enttäuscht: Die Grammatik ist nicht gut, teilweise sind englische Wörter enthalten und manche Absätze hatten nichts mit dem Blogtitel bzw. dem Absatz Thema, das wir eingegeben haben, zu tun. Für das umformulieren der Absätze, damit sie grammatikalisch korrekt und flüssig lesbar waren, haben wir länger gebraucht, als wenn wir die Absätze gleich selber geschrieben hätten und keine KI verwendet hätten. Es ist sehr schade, dass gerade der Teil von CopyCockpit nicht verlässlich funktioniert, denn das hätte uns wirklich eine Menge Arbeitsaufwand gespart. 

4. Schlussabsatz des Blogbeitrags

Die letzte Funktion für Blogbeiträge von CopyCockpit ist das Erstellen von Schlussabsätzen:

Die Vorgeschlagenen Schlusssätze sind zwar sehr kurz und generisch, aber sie sind grammatikalisch korrekt und flüssig zu lesen. 

Spart man mit dem Blog-Tool nun wirklich Zeit und Arbeit?

Nachdem wir mithilfe von CopyCockpit mehrere Blogbeiträge geschrieben haben und das Tool ausgiebig getestet haben, sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass die einzige Funktion von den vier Blogbeitrags Funktionen, welche uns tatsächlich weitergeholfen hat, die Gliederung des Blogbeitrags Funktion ist. Diese hat uns immer wieder Denkanstöße für unsere Texte gegeben und wir sind uns sicher, dass wir auf diese auch in Zukunft beim Schreiben unsere Blogs zurückgreifen werden. Insgesamt ist das Nutzen von CopyCockpit für uns aber weder Zeit noch Arbeitssparender gewesen. Dadurch, dass die Grammatik und der Satzbau meist nicht korrekt sind, die Absätze oft Wortwiederholungen beinhalten und schlichtweg schlecht geschrieben sind, braucht man sehr lange bis man einen sinnvollen Blog beisammen hat. Das ist sehr schade, denn natürlich wäre es praktisch, wenn eine künstliche Intelligenz das Schreiben von Blogbeiträgen übernehmen könnte. Die KI von CopyCockpit ist auf jeden Fall noch verbesserungsfähig und so bleibt das Tool mehr eine Unterstützung für den Marketing Assistenten, als dass es seinen Job komplett übernimmt.

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